WHEN EDUCATION TURNS TO ART #2
EXPERIMENT: WAHRNEHMUNG

Modul 3 – April bis Juli 2015

In diesem Projekt arbeiteten Jugendliche experimentell mit Audio- und Videoaufzeichnungen zu ausgewählten Kunstwerken der Ausstellung FIRE AND FORGET. ON VIOLENCE. Ausgehend von Werken wie Luis Camnitzers „Uruguayan Torture Series“ sammelten die Jugendlichen mit Stereoaufzeichnungen Geräusche. Angeregt von Jon Rafmans Video „A Man digging“ führten sie anschließend im Umfeld der Schule Fotorecherchen durch: wo sind heimliche, unheimliche und versteckte Orte? Dabei wurden verschiedene Versuchsanordnungen erprobt: Eine Kamera wurde mit einem Tablet synchronisiert - eine Person mit Kamera - eine Person mit Mikrofon - zwei Personen mit Kopfhörern - eine Person machte Geräusche, die auch parallel aufgenommen wurden. In einem Setting bewegte sich die Person mit der Kamera frei und trug die Kamera am Kopf. In einer Variante dieses Ablaufes wurde die Person mit Kamera per Telefon ferngesteuert. Die Person mit Kamera wurde dazu aufgefordert, den anderen ausschließlich zeitlich begrenzte (10Sek.) Detailaufnahmen zu zeigen, den Rest der Zeit blieb die Kamera verdeckt. Die Schüler_innen tauschten innerhalb dieser Settings immer wieder die Rollen.

Von: Schüler_innen der 9. Klasse der Heinz-Brandt-Schule mit a7.außeneinsatz und Studierenden der weißensee kunsthochschule berlin, Julian Breuer, Cara Schlenzig und Kolja Vennewald

 
 
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